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Liebe ist das einzige Gut dieser Erde, dass mehr wird, wenn wir damit verschwenderisch umgehen.

Liebe ist nicht gleich Liebe

Love-Basics
Wie kann man einander im Alltag Zuneigung und Liebe zeigen?
Welches Verhalten ist förder-lich für die Liebe?
Was sollten Sie besser lassen, wenn Ihnen an Ihrem Partner und der Beziehung liegt?
Impulse hier in den
Love Basics.





Wenn du schweigst, schweige aus Liebe.
Wenn du sprichst, spreche aus Liebe.
Wenn du tadelst,
tadle aus Liebe.
Wenn du verzeihst, verzeih aus Liebe.
Die Wurzel deines Denkens, Handelns
und Fühlens soll
Liebe sein.
Aus dieser Wurzel
kann nur Gutes hervorkommen.
(Aurelius Augustinius)




Vorträge:
Lernen Sie kennen, was glückliche Paare anders machen und welche Wirkfaktoren die Liebe auf Dauer in der Partnerschaft lebendig erhalten. Jeder Vortrag fokussiert jeweils einen anderen Aspekt dauerhafter Liebesbeziehungen.
Termine erfahren Sie hier



Der Wunsch nach Glück ist der Motor unseres Denkens, Fühlens und Handelns. Glück, dieser körperlich fühlbare Zustand voller Energie und Freude, so stellen sich viele Menschen die Liebe vor. Frisch Verliebte kommen dem sehr nahe. Sie scheinen auf Wolken zu schweben, in ihren Körper kreisen ständig Glückshormone und sie sind erfüllt von der Sehnsucht, des Begehrens, sie wollen geliebt werden und selbst lieben.

Doch diese Empfindungen entstehen in einer Art ‚Ausnahmezustand’ - dem Verliebtsein - und die meisten sind überrascht, wenn dieses Gefühl mit der Zeit in einer Partnerschaft verblasst. Die Überraschung rührt daher, dass viele Menschen der Meinung sind, sie könnten das Glück der Liebe irgendwo außerhalb von sich selbst finden. Sie erwarten von ihrem Partner, dass er/sie für ihr Glück Sorge zu tragen hat.

Fühlen wir uns nicht wohl in unserer Partnerschaft, ist die Ursache somit schnell gefunden: Unser Partner kommt seiner Verantwortung, uns glücklich zu machen, nicht nach! Außerdem ist damit auch gleich die Schuldfrage geklärt und wir revanchieren uns, dadurch legitimiert, mit Liebesentzug und Streit. Hinter solchem Denken und Handeln steht eine beziehungszerstörende Auffassung was Liebe ist.

Diese Auffassung - auch als "romantische Liebe" bekannt - ist eine erwartende, nehmende Haltung, die sich fordernd und besitzergreifend zeigt. Sie erzeugt Abhängigkeit von den Zuwendungen des Partners und enthält Aspekte wie Klammern, Einengung, Kontrolle, Eifersucht, Zorn und Selbstsucht. Der Partner dient zur Befriedigung des eigenen Egos. Eine solche Liebe ist klein und arm an tiefem Gefühl. Das innere Erleben ist ständig mit Erwartungen und Befürchtungen konfrontiert und verhindert das Glück im ‚Hier’ und ‚Jetzt’ wahrzunehmen und zu genießen. Diese gefährliche Form besitzergreifender Liebe hat häufig ihren Ursprung in negativen frühen Kindheitserfahrungen und bewirkt diesen unsicheren Bindungsstil. Ein Großteil gescheiterter Beziehungen lässt sich letzlich hierauf zurückführen.

Dieses zerstörerische Liebesverständnis ist sehr weit verbreitet und ihr klischeehaftes Bild wird in zahllosen Romanen und Filmen immer wieder variiert und verarbeitet. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wann diese Geschichten enden? Richtig! Sie enden im Moment des "Happy-ends". Wie es den beiden nämlich auf Dauer gelingt, ihre Liebe im Alltag glücklich und zufrieden zu gestalten, ist Romanschreibern und Filme-machern zu komplex, anscheinend zu langweilig und zu unromatisch um in den Geschichten verarbeitet zu werden.


Das Geheimnis glücklicher Paare: Gebende Liebe

Die andere Auffassung von Liebe ist eine gebende Haltung. Der Partner ist nicht ein Mittel für Zwecke des eigenen Egos, sondern uns ebenbürtig. Diese Liebe ist ein Teilen und umfasst Freude, Respekt, Mitgefühl, Achtung, Wertschätzung, Vertrauen, Nähe und Freiheit.

Diese Liebe ist reich und knüpft ein starkes Band zwischen den Partnern. Sie erschaffen mit ihrer Liebe etwas Neues; zum ‚Ich’ und ‚Du’ kommt ein ‚Wir’. Eine solche Partnerschaft wird von beiden Partnern mit einem tiefen Sinn erfüllt, als Spiegelbild der eigenen inneren Welt erlebt und als Ort des Wachstums und Weiterentwicklung verstanden. Sie kennt kaum Krisen und verbindet die Partner auf der seelischen, geistigen und körperlichen Ebene. Ihr Reichtum besteht darin, das Wohl des Partners höher als das eigene zu bewerten und so eine lebendige und wachsende Liebe entstehen zu lassen.

"Die beste Beziehung ist die, in der jeder Partner den anderen mehr liebt, als er ihn braucht" (Dalai Lama)

Eine gebende Liebe rechnet nicht die Liebesbeweise gegeneinander auf. Sie zeichnet sich durch die Bereitschaft aus, keine Gegenliebe zu erwarten und gestaltet den Rahmen, in dem der geliebte Partner sich entwickeln und seine wirkliche Persönlichkeit voll entfalten kann. Wenn einmal Meinungsverschiedenheiten vorhanden sind, tragen beide zur konstruktiven Klärung eigenverantwortlich bei und bemühen sich um einen Konsens. In der Partnerschaft die gebenden Liebe lebt, wird der Partner nicht zur Projektionsfläche der eigenen Erwartungen, sondern bleibt ein Individuum, dessen Einzigartigkeit Liebe erfährt. Genau darin besteht der entscheidende Unterschied zwischen 'Besitzanspruch' und 'Liebe'.

Emotional kompetente Paare, die die gebende Liebe leben, haben gelernt wie unterschiedlich das Empfinden des Geliebtseins bei ihnen ist und verschenken Liebe in der Form, wie es der Partner auch als Liebe empfindet.



©2008 . Liebe gestalten . partnerschule-west.de . Winfried Fuchs . Impressum . Weiterempfehlen . aktualisiert am 10.10.2013